Laos 10. Januar - 4. Februar 2014  Impressum  Kontakt Viele Menschen leben sehr einfach. Regelmässig am Nachmittag ist Waschzeit. Die Leute waschen sich am Dorfbrunnen oder im Fluss. Die meisten Häuser sind auf Stelzen gebaut. Dies hier ist vermutlich eine Vorratskammer. Während wir unsere Arme + Beine zum bräunen entblössen und mit Crème einschmieren, hüllen sich die hiesigen Tourenfahren vom Scheitel bis zum kleinen Zeh ein. Auf dem Slow-Boat nach Luang Prabang. Die Passagiere sind entsetzt über die ankommende Touristenhorde, die auch noch aufs Boot soll. Die Ankommenden sind ebenso entsetzt, wie ratlos. Nach über zwei Stunden warten geht die Fahrt auf dem Mekong endlich los. An jedem Ecken werden uns frische Fruchtshakes angeboten. Pierre und Sandra mit thailanischen Touristinnen Nach Luang Prabang machen wir uns mit Sandra+Pierre aus Frankreich auf den Weg. In Laos sehen wir oft viele Kinder, die bei der Arbeit mithelfen. Hier reinigen sie Schilf, um daraus Besen und andere Haushaltsprodukte zu fertigen. Pausengegacker Überall winken uns viele Kinder freudig zu und rufen "Sabaideeeee" Sonnenschutz Wasserbüffel Nein, er hat nicht die Brücke verpasst. Hier wird nur der LKW gewaschen. Verhandlungen beim LKW-Schlauch-Kauf Doch bevor das Floss gebaut werden kann, müssen wir das Material noch 25 km bis zum See transportieren. Das geht besser ohne Luft in den Schläuchen. Innert Kürze hat sich im Dorf herumgesprochen, dass da beim Tempel "Falang"sind. Sogleich hilft unser "Nachbar" tatkräftig mit. So ist das Floss innert Kürze startklar. Auch die Kinder helfen enthusiastisch mit. Hier pumpen sie die Schläuche etwas nach. Hurra, hurraa! Es schwimmt, mit all unserem Bagasch darauf! Traumhafte Übernachtunsplätze finden wir auf kleinen Inseln. Am zweiten Tag rammen wir einen Ast... Zum Glück sind wir gut ausgerüstet mit Schlauchflickzeug und Leim. Von nun an passen wir besser auf die Äste an den Ufern auf. Pierre unser Steuermann Um den Rückenwind am Morgen möglichst ausnutzen zu können legen wir so früh wie möglich los. Dies Beschert uns nicht nur Rückenwind, sondern auch traumhafte Sonnenaufgänge. Sandra am Schwimmen. Im Hintergrund: Wasserbüffel auf einer Insel. Trinkwasser filtern wir während der Fahrt vom See. Abgesehen von vereinzelten Fischern treffen wir niemanden auf dem See. Nach zwie Tagen basteln Andy und Pierre ein Segel. Wow, geschafft! Nach fünf Tagen erreichen wir das zweite Dorf an dem See. Etwas traurig müssen wir unser Floss zurücklassen. Vien Tiane, Hauptstadt von Laos, gleicht eher einem zu gross geratenen Dorf als einer Grossstadt. Uns gefällt es deshalb umso mehr. Feedback erwünscht Die Natur von Laos gefällt uns besonders. Hier finden wir unbegradigte Flüsse, keine Industrie, nur eine zweispurige verkehrsarme Strasse und nur wenig Monokulturen. In Luang Prabang ist dies immer auch eine Touristenattraktion. In anderen Dörfern geht das ruhiger von statten. Bad mit heissem Wasser! Die Leute kommen von nah und fern um sich hier zu waschen. Allen anderen bleibt kaltes Wasser vorbehalten. Auch wir benötigen einen Sonnenschutz für die geplante Flossfahrt. Diese asiatischen Bambushüte sind sehr angenehm und eignen sich bestens. Hier werden nun die Schläuche wieder aufgepumpt. Nachtmarkt und Tempel in Luang Prabang, die alte Königsstadt. Jeden Morgen bei Dämmerung gehen die Mönche durchs Dorf und sammeln Lebensmittelspenden der Bevölkerung ein.